26.01.2012

Ich prokrastiniere

Von Mainboarder
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Prokrastinieren bezeichnet das Verschieben von Aufgaben zugunsten von unwichtigen Dingen. Und ich habe heute mal wieder bewiesen, dass ich das kann.

Diesmal in der Dropbox.

Leider hat es andere tatsächlich genervt. Sorry an dieser Stelle dafür. Vielleicht konntet ihr dennoch kurz schmunzeln.

Twitter hab ichs auch erzählt und total wertvolle Tipps bekommen.

dieser Beitrag entstand mithilfe einer Flasche Corona.

via Uarrr.

22.01.2012

Wanna go to NYC

Von Mainboarder
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Großstädte faszinieren mich schon immer. Aber im Ausland müssen sie sein. Ich liebe London und war dort auch schon einige Male. Die Menschen sind einfach absolut toll. Die Architektur stilvoll (sofern man von der Gewürzgurke absieht) und alles hat seinen eigenen Flair.

CC BY-SA 2.0 dank CJ Isherwood

Leider war ich noch nie in Amerika. Aber auch New York hat seinen speziellen Charme, den ich durch Bilder, Videos und co. gesehen habe.

Mit Sicherheit sind die Menschen in New York sehr verschieden zu den deutschen “Großstädtern”. Gerade in London ist es für mich besonders auffällig: Wenn ich jemanden aus versehen anremple, dann entschuldigt sich derjenige dann auch noch, dass er mir im Weg gestanden hat. Unvorstellbar in deutschen Städten.

Vermutlich hat das mit der geforderten Mobilität und dem Alltagsstress dort zu tun. Meist bleibt gerade einmal Zeit bei Starbucks einen Kaffee mitzunehmen. Frauen setzen sich in der fahrenden U-Bahn, bei lautem Quietschen und teilweisem Lichtausfall einen perfekten Lidstrich. Da will man sich nicht noch streiten und anrüffeln. Zudem sind viele sichtbar in Gedanken schon ganz wo anders.

Diese Flüchtigkeit und Bedeutungslosigkeit von einem selber – sie fasziniert mich. Und dennoch kann man jeden nach dem Weg fragen. Wäre ich bei meinem letzten Trip allein gewesen, so hätte ich mit einen Kalifornier das Nachtleben erkunden können. Einfach so. Weil man sich über den Weg lief und ich nicht wusste wohin ich muss.

Via Spiegel Offline bin ich nun auf ein “Kunstvideo” gestoßen.

Ein Jahr lang wurde von einem Rad jeden Tag ein Bild gemacht. Es ist erstaunlich wie lange es das unbeschadet übersteht. In Leipzig – einer deutschen Stadt, die sich selbst als wahnsinnig riesige Gozillagroßstadt sieht – kommen mir im Jahr um die zwei bis drei Schrotträder abhanden. Schrott heißt, es ist ein rostiger Rahmen mit Rädern. Kein Licht.

Der Diebstahl ist eher eine Entsorgungsmaßnahme. Nun geschah es jedoch, dass mir die Schrotträder ausgingen und ich nur noch mein gutes Rad hatte. Naja, und da war ich einmal mit dem dort Unterwegs, wo mir sonst die Schrotträder geklaut werden, da war es auch schon weg. Es war der 24. Dezember 00:45 als ich es hätte gebrauchen können, aber dort, wo sonst noch um die 10 Räder stehen, stand nur noch ein total kaputtes. Strafanzeige läuft. Bin gespannt, wann der Brief kommt, dass das Verfahren eingestellt wurde. Müsste bald soweit sein.

Umso mehr kann man an dieser Stelle vielleicht verstehen, wie interessant ich dieses Video also finde. Schließlich ist mein Durchschnittsrad wesentlich schlechter ausgerüstet und wird quasi täglich bewegt.

Letztens berichtete ich ja über clicks4charity. Da habe ich gleich mal ein paar Organisationen vorgeschlagen. So die Malteser, Johanniter, Amnesty und die WAU Holland Stiftung (bekannt durch Wikileaks).

Recht schnell erhielt ich eine Antwort, dass man Kontakt mit den Organisationen hergestellt hat. Überraschenderweise zeigen wohl nur die Malteser (chacka, war da mal selbst Mitglied) Interesse.

Da man mir vorgeschlagen hat die Organisationen doch einfach mal anzuschreiben und das ja nicht schaden kann, habe ich heute einfach mal an die Johanniter, Amnesty und WAU Holland folgende Mail geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schätze Ihre Arbeit sehr und möchte Ihnen eine Gelegenheit vorstellen an Spenden zu kommen.

Als Blogger traf ich vor einiger Zeit auf http://www.clicks4charity.net/ und berichtete darüber. Diese Seite sammelt durch Partnerlinks in Onlineshops Geld und leitet dies an Organisationen weiter.

Sicherlich ist diese Seite auch etwas für Sie und so habe ich mit clicks4charity Kontakt aufgenommen.

Es würde mich freuen, wenn ich und andere Sie demnächst mit Onlineeinkäufen kostenlos unterstützen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

So und jetzt bin ich gespannt wie sich das Ganze entwickelt und was die Antworten sein werden.

Leider kann man BOINC nicht mit Spenden unterstützen, da es kein Verein ist.