Mit Facebook, Xing und Lokalisten sind nur ein paar komfortable soziale Netzwerke genannt, die einem den ständigen Kontakt zu Freunden, Partnern und Interessenten ermöglichen möchten. Das dabei eine Art digitale Lifeautobiografie verfasst wird, ist nicht nur ein zu beachtender Effekt, sondern vielmehr ein schützenswerter.
Mittlerweile kann man nahezu sein ganzes Leben digitalisieren. Das beginnt recht trivial mit der Kommunikation mit Freunden und Friends, geht über die letzten Partybilder hin zu Vlogs. Dabei soll natürlich eine Zielgruppe angesprochen werden, aber gleichsam Nonzielgruppen, bzw. Antizielgruppen ausgeschlossen werden. Dabei besteht das Problem genau darin diese Anfoderungen zu realisieren und gleichzeitig die Usability nicht zu gefährden.
Mit den Privatsphäreeinstellungen wird dem Benutzer dieser pseudoideale Zustand imitiert, sodass kein Außenstehender sehen kann, was du ins Netz gestellt hast. Jedoch beißt sich dieser Wunschzustand mit dem bekannten Worten “Das Netz vergisst nichts”. Denn Bilder, die auf Servern liegen, lassen sich immer über direkte URL´s aufrufen, ebenso ist es mit Videos. An schriftliche Daten zu gelangen stellt sich schon etwas schwieriger dar – aber auch nur scheinbar.
Man braucht nur bei Google suchen, sich in den Netzwerken anmelden und sich vielleicht noch der zu beobachtenden Person nähern.
Da ja mittlerweile die VZnet Netzwerke Ltd. von diversen technisch versierten Institutionen ausgezeichnet wurden, erhöht sich das Gefühl der Sicherheit noch und überträgt sich durch Gewohnheiten mit auf weniger sichere Plattformen. Die Nutzer gehen also immer unvorsichtiger mit ihren Daten um. Und da man sich ja sicher fühlt, kann man wie in dem genannten Beispiel ruhig auch die sich nähernde Person zulassen. Diese gelangt nun jedoch ein sämtliche Daten und kann sich ein eigenes Bild machen. Das dabei supramedial vorgegangen wird und man bald auf allen Plattformen Freundschaftsanfragen bestätigen soll, ist ein logischer Effekt, dem man aufgrund der Höflichkeit und nicht erkennbaren Gefahr gerne nachkommt.
Hinzu kann dann natürlich noch ein Verlust von Daten durch Datenlags und Hacks einberechnet werden. Da gerade die VZ Netzwerke unter Experten, wie Mitgliedern des Chaos Computer Clubs als leicht hackbar bewertet werden.
Einen weiteren negativen Effekt haben die Privatsphäreeinstellungen: Man selbst kann seine eigenen Bilder nicht sehen, wenn sie auf fremden, geschützten Profilen stehen. Somit kann man sein Persönlichkeitsrecht auch nicht wahrnehmen.
Fazit
Soziale Netzwerke bieten einem einfache und nützliche Möglichkeiten die nächste Party zu organisieren und kollaborieren. Das dabei allerdings von jedem aufgepasst werden muss, was ins Netz gestellt wird, ist eine ernstzunehmende Gefahr, die mit dem Wachstum der Netzwerke und der damit einhergehenden zunehmenden Bedeutung nicht zu verachten ist.
[Update 26.03.2010 15:50 Uhr]
Die Stiftung Warentest hat einen Testbericht veröffentlich, der ähnliche Standpunkte von mir darlegt, auch wenn es sich genau dabei um eben einen Test handelt.
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Sobald neue Informationen zu diesem Beitrag vorliegen, wird er aktualisiert.

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