Externe Festplatten sind äußerst praktisch, wer dazu noch mit einer 3.5″ Festplatte auskommt, hat nicht mehr tief in die Tasche zu greifen.
Beim Kauf des Sharkoon-Modelles am 27.03.2010 bei Karstadt kostete sie gerade einmal 66,00€ und bietet dafür einen Terrabyte Speicherplatz (resp. 931Gb).
Beim Auspacken fiel auf, das laut Packungsinhalt eine Bedienungsanleitung fehlte. Dies ist aber für alle die unter Windows XP bis 7 einen USB-Stick installiert haben nicht schwer und notwendig. Ein Kreuzschlitzschraubendreher zum Anschrauben des Standfußes dürfte sich in jedem Haushalt auftreiben lassen, dies ist jedoch nicht obligatorisch.
Auch schade ist, dass ein eSATA-Kabel nicht im Lieferumfang enthalten ist, obwohl ein Anschluss am Gehäuse vorhanden ist.
An der Front hat die Festplatte eine Diode, die farblich signalisiert, ob sie Bereit, in Benutzung oder nicht verfügbar ist (blau, violett, rot). Das Sichtfenster wirkt jedoch nur mäßig gut angebracht, es ist recht locker.
Positiv fällt auf, dass der Standfuß (mit Gummifüßen) sehr stabil und solide wirkt, auch Moosgummi zum entkoppelt (bei Verwendung ohne den Standfuß) liegt bei. Im Gehäuße sind dafür kleine Versenkungen vorgesehen (vier auf jeder Seite), obwohl nur sechs Moosgummistückchen vorgestanzt sind.
Die Festplatte ist im Ruhezustand nicht zu hören, bei aktiver Beschreibung oder Lesen, sowie Anschalten macht sich die Festplatte bemerkbar. Mit 0,87 Sone kann dies empfindliche Personen auch stören. Dafür arbeitet die Festplatte aber sehr flott (mit USB 2.0 wird hier nicht das volle Potential ausgeschöpft):
- Lesen – 89 Mb/s
- Schreiben – 85,8 Mb/s (jeweils via eSATA-Anschluss)
Das Gehäuse bleibt nahezu kalt bei Schreibprozessen.
Ein letzter positiver Aspekt ist, dass sich die Platte mit dem PC ein- und ausschaltet.
Fazit
Wer noch eine günstige und vor allem große Festplatte sucht, die nicht ultramobil sein muss und wer auch keine Profiansprüche an diese externe Festplatte stellt, der ist mit der RAPID-CASE 3.5″ eSATA 1Tb umfänglich zufrieden und gut bedient.
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@Mainboarder
Jap, sowas dachte ich mir auch. Und sinnvoll wäre es sicher noch die eine Platte all 5 Jahre auszuwechseln und die Dateien rüberzuspielen. Dann wäre man vor dem Altersverlust auch sicher. Die Platte, die dann all 5 Jahre überflüssig ist, könnte man dann für nicht so wichtige Dateien oder für den Server benutzen.
Mir fällt aber grad noch auf, dass das Problem durch eine Formatierung und ein neues Bespielen eigentlich gelöst sein müsste. Denn dann wären alle Pole wieder richtig ausgerüstet und die Platte müsste also wieder voll brauchbar sein.
Ich möchte zu diesem Thema auf folgenden Link verweisen: computerbase.de
Auch wenn das ganze schon älter ist, so hat sich der Aufbau einer Festplatte (ausgenommen SSD u.ä.) ja nicht geändert.
@Mainboarder
). Denn wenn man davon ausgeht, dass bereits nach 5 Jahren erste Umpolungen stattfinden und nach 10 Jahren die Daten dann wirklich langsam verschwinden, lohnt es sich eher, fortschreitend neue zu kaufen.
Also momentan finde ich kleinere Platten sinnvoller (also 1TB … extreeem klein
Gruss Julian
Also normalerweise nehm ich bei den Festplatten einfach immer grad das, was die an Lager haben. Irgendwas gutes findet man immer
. Muss auch bald mal wieder eine haben und werde mir dann deine auch mal anschauen.
Gute Erfahrung hab ich auch mit den WD Caviar Green gemacht. Sind energiesparend (durch ihr Lese-/Schreibeprinzip, vielleicht haben das heute auch schon alle) und extrem leise.
Also wenn du auch noch mehr Speicher brauchst, es gibt die Platte auch noch mit 2Tb. Das kostet dann so um die 140€.
Ob die RAPID-CASE 3.5″ eSATA-Version die WD Caviar Green Methode nutzt ist mir nicht bekannt.
dann könnte man natürlich gleich noch ein RAID aufbauen, wenn eine Platte ausfällt, dann steckt man halt eine neue hinein…
und solange die Dateien nicht beschädigt wurden, sind sie zumindest bei z.b. RAID 1 nicht verloren.