Content-Management, das ist – einfach ausgedrückt – nichts anderes als eine Ansammlung von Formularen und einem WYSIWYG-Editor (einem Formular, dass Texte formatiert darstellt) welche das Verwalten von Websiten einfacher machen soll.
Und in der Tat, moderne Content-Management-Systeme (CMS) haben ihre Aufgabe zur Perfektion getrieben. Dabei muss für ein gutes Verwaltungssystem noch nichtmal Geld bezahlt werden – dank Opensource ist es nämlich oftmals möglich bestimmte Programme auch unendgeldlich betreiben zu können.
Wer dagegen Wert auf Support und noch bessere Funktionen legt kann auch quasi unendlich viel Geld in sein CMS stecken.
Die Funktionsweise
Grundgedanke der CMS ist es, Design und Beiträge getrennt zu verwalten. Aus diesem Grund sind fast immer Datenbanken benötigt. Aber wer MySQL installiert hat, der kann eigentlich jedes dieser Systeme nutzen, da es sich hierbei um den inoffiziellen Standart bei kostenlosen Datenbanken handelt.
Damit nicht einfach jeder alles bearbeiten kann (ausgenommen sogenannte Wiki´s (vgl. Wikipedia)) gibt es Backend´s bzw. Einloggbereiche, die ein genaues Rechtemanagement ermöglichen.
Durch Add-ons (oder Plugins, Komponenten usw.) kann der Funktionsumfang noch erweitert werden. So kann man beispielsweise noch einen Newsletter, Umfragen oder dergleichen mit in den eigenen Webauftritt einbauen.
Vorteile
Aber was sind die Vorteile dieser hier angepriesenen Systeme?
Die Vorzüge erklären sich fast von alleine. Es ist heute für jeden möglich sich eine eigene Website einzurichten. Das installieren des CMS wird dabei wahrscheinlich noch das Größte Problem sein, wenn man technisch unbedarft ist. Aber auch hier helfen diverse Forenbeiträge oder Videos und Tutorials im Internet und Englischkenntnisse.
Eine typische Website von mainboarder.de hat einen Umfang von ca. 350 Zeilen Code. Das macht natürlich wenig Spaß diesen für jeden Artikel neu anzupassen und auf den alten Seiten die Links zu aktualisieren. CMS machen dieses Procedere um einiges einfacher. Man schreibt einen Artikel und bearbeitet ihn wie mit einem normalen Textverarbeitungsprogramm, klickt auf Veröffentlichen und fertig.
Diverse Kenntnisse von irgendwelchen Programmiersprachen oder HTML bzw. CSS sind theoretisch nicht benötigt, aber dennoch nützlich, will man nicht nur Standartdesigns nutzen. Aber eben diese Standartdesigns ermöglichen es auch Anfängern einen relativ professionel wirkenden Auftritt im Netz hinzulegen. Dabei ist es egal, ob man privat einfach seine Meinung ins Netz schreiben möchte, eine kleine Firma bewirbt oder ganze Teams weltweit miteinander vernetzt und kollaboriert – für jeden Einsatz gibt es praktische CMS.
Und wer sich vorab informieren will kann dies unter Opensourcecms.com. Hier gibt es viele kostenlose CMS zum Testen, Dokumentationen, Downloads und weitere Info´s.
Nachteile
Auch ein paar grundlegende Nachteile hat das Content-Management. So ist zum Beispiel der Softwareaufwand größer (FTP-Programm) und die Anforderungen zu klassischem HTML sind höher, meist wird PHP und MySQL gebraucht, und somit für hochfrequentierte Websiten ein einigermaßen leistungsfähiger Server. Kunden und Besucher werden die neue Qualität der Costumer-Care jedoch zu schätzen wissen.
Aber wer seine Website nicht pflegt und aktualisiert riskiert den GAU – durch den häufigen Einsatz von verschiedenen CMS macht man sich auch Feinde. Und wenn die Community Sicherheitslöcher gestopft hat, so sollte man dies auch tun. Meist erledigt sich das mit ein paar neuen Dateien die hochzuladen sind.
Fazit
Spätestens mit dem Web 2.0 ist es für Firmen Pflicht eine eigene Website zu haben, die auch nach was aussehen muss. Moderne CMS unterstützen einem dabei, auch wenn gilt “Ohne Fleiß kein Preis”.
Wer sich mal versuchen möchte, sollte eines folgender Systeme testen:
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