
Bezahl-button von Flattr
Flattr ist ein neuratiger Micropaymentdienst, der versucht die Finanzierungsprobleme von Journalismus im Internet zu beheben und gleichzeitig Rücksicht auf Bedürfnisse der Konsumenten und Qualität der Inhalte setzt. Dabei können auch Blogger Geld verdienen und so teilweise ihre Kosten kompensieren oder bei sehr großen Blog´s vielleicht bald auch leichte Gewinne erzielen.
Wichtigster Aspekt dabei ist, ob Flattr sich durchsetzen wird. Bisher ist ein Trend für mich nicht erkennbar, da das Projekt noch in der closed-Betaphase ist.
Ich denke, es wird entscheident sein, mit welchen Diensten man Guthaben auf Flattr aufladen kann. Bisher werden leider nur PayPal und moneybookers unterstützt, aber eine PaySafeCard oder Handyaufladung ist nicht möglich. Aus diesem Grund werde ich Flattr mit diesen Bezahlmöglichkeiten auch nicht nutzen. Da muss es noch flexibler werden.
Ebenso wichtig ist, ob es Flattr anbieten wird auch Nichtzahlungsfähige oder-willige Nutzer von den Inhalten auszuschließen (damit meine ich nichts anderes wie das Verfahren des Abendblattes, welches Bezahlinhalte nur anreißt, wenn nicht gezahlt wurde). Dazu ist eine leistungsfähige API nötig, die diese Funktion sicher gewährleistet. Dabei wird es sicher interessant, wie dies die Nutzer aufnehmen werden, da dies der Funktion des Internet eigentlich entgegensteht.
Fakt ist, Flattr hat Potential und könnte eine Erfolgsgeschichte werden, die ein Umdenken im Internet erfordert. Aber es besteht auch die Gefahr, dass es als Nerdnischenprodukt abgestempelt wird.
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