Immer mehr TV-Sendungen nutzen mittlerweile auch das Internet. Sei es der n-tv Netzreporter, GalileoLive, ZDFonline oder busch@n-tv [1, 2, 3], auch Chats mit Gästen aus diversen Sendungen sind der Renner schlechthin.
Dabei mögen einige Versuche holprig, die anderen einigermaßen professionell wirken. Das beste Beispiel ist n-tv, der Sender, der das Internet am aggressivsten (was nicht heißt, das es schlecht ist) nutzt: der Netzreporter wirkt für meinen Geschmack unbeholfen. Ein Journalist, ein Mac und Internet. Ein Bild, was in Zukunft häufiger zu sehen sein wird. Es scheint, als gäbe der nette Herr bei Google Begriffe ein, die zum Tagesgeschehen passen und klickt herum. Also etwas das jeder kann.
Eine etwas bessere Figur macht er dann aber doch bei busch@n-tv. Aber das liegt am Format, hier werden keine Fundstücke verarbeitet, sondern Zuschauereinträge. Das kommt besser an, weil es Meinungseinträge sind, die einen Sendungsablauf beeinflussen und nicht einfach nur reproduziert werden.
Twitter wird von Sendern auch gerne als Feedback und Supportplattform genutzt. Da muss man aber aufpassen, wer Kontakt zu dem Publikum hält. Das sollte auf keinen Fall ein ungeübter Praktikant machen. Bei Vodafone wurden sogar Minderheiten beschimpft. Das ist der absolute Social Media GAU.
Wenn man also ein paar logische Kriterien beachtet, dann kann das ganze nur Erfolg verheißen. Ob es sich lohnt ist aber eine andere Sache. Auch wenn die ersten Gehversuche hölzern wirken können, so sollte man dennoch weitermachen. Es ist keinesfalls schlimm, denn man kann sich gerne gegenseitig ergänzen. Wenn das Publikum vermelden darf, was es sehen will, dann dürfen gerne die Werbeeinnahmen steigen.
Man ist mit der neuen supramedialen Tendenz noch nicht am non plus ultra, aber auf einem guten Weg.
Bild: via PIXELIO
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