Google zeigt einen Ausschnitt seiner über uns gespeicherten Daten. Das gerne als “Datenkrake” bezeichnete Unternehmen versucht mit der neuen, Dashboard genannten, Funktion für mehr Transparenz zu sorgen.
Google zeigt nicht alle seiner verfügbaren Daten an, dazu gehören Serverlogs, in welchen die Anfragen mitsamt IP-Adresse, Browsertyp, Browsersprache aufgeführt sind. Diese werden angeblich vorher durch Löschen von Teilen der IP-Adresse anonymisiert. Außerdem werden ein oder mehrere Cookies mit eindeutigen Identifizierungscodes (!) gespeichert. Diese Informationen werden aus datenschutzrechlichen Gründen getrennt vom Google-Account gespeichert, deswegen stehen sie nicht über das Dashboard zur Verfügung, wie Google erklärte. Die Cookieinformationen werden nach 18 Monaten gelöscht. Auch die Daten der Werbesysteme Adsense und Doubleclick werden im Dashboard nicht berücksichtigt.
Link zum Dashboard: https://www.google.com/dashboard/
Das Unternehmen hat eine unglaubliche, gewaltige Macht über unsere Daten, da tröstet auch das Firmenmotto “Don´t be evil” (Sei nicht böse) nur wenig.
Zu diesem Video die Playlist abspielen
Sie könnte auch interessieren:
- Google ist nicht mehr alleine böse
- Update: Google Analytics rechtskonform gestalten
- Neue Startseite von Google – weitere Experimente
Sobald neue Informationen zu diesem Beitrag vorliegen, wird er aktualisiert.


@Moritz
Ja, bis dato fehlte auch noch eine Pressemitteilung.
Interessanter Artikel, /dashboard kannte ich bisher noch nicht, obwohl ich einige Service von google regelmäßig benutze.
@Ancro
Also es gibt da ein Projekt (http://uebermorgen.com/), das so ähnlich wie hier beschrieben abläuft: http://www.meinungs-blog.de/geheimplan-blogger-zerstoeren-google
Die generierten Werbeeinnahmen werden in Google-Aktien angelegt und zerstören so Google.
Das dürfte allerdings noch ein bisschen dauern.
Tja, niemand kann Google zerstören. Und Aktien von Google lohnen sich wahrscheinlich immer, denn Google wird nunmal nie sterben!