Verwundert hat es wohl nur noch die klassischen Medien: Der Präsentation des iPad von Apple. Und kaum veröffentlicht geht auch schon wieder eine Hypewelle umher.

Doch wirklich innovativ scheint mir das Produkt nicht zu sein. Etwas großartig neues sucht man wohl vergeblich. Es erinnert schon fast ein ein XXL iPhone ohne Telefonfunktionen.
Dass Apple an seinen Apps festhält ist gut, in der Art wie es geschieht, scheint es sich jedoch mäßig für die nächsten Jahre zu eignen. Das liegt an der enormen Verzahntheit mit dem App Store, vergleichbar mit der Gewalt von Quicktime auf Windows:

Hier holt man sich garantiert mit den verdammt großen 80 Mb für einen nur mäßig brauchbaren Mediaplayer jedoch immer etliche Sicherheitslücken an Bord. Und wer braucht dieses Gefährt, wenn der viel schlankere VLC Player das besser kann und kleiner ist.

Apple hat mit dem Store ein Gewaltpotential auf seine User, wie es viele andere anstreben. Das Beste daran ist, die meisten User mögen das auch noch.

Elektrischer Reporter – Digitale Entmündigung: Was Dir gehört, gehört Dir nicht

Ob der Hype nun jedoch wie beim iPhone anhalten wird, lässt sich nur abschätzen.
Letztendlich ist für mich das iPad auch nur ein Tablet-PC, der nichts neues zeigt und in der Art wohl nur die nächsten 2 Jahre überdauern kann.

Die Zeiten des EBook-Readers Kindle könnten nun jedoch gezählt sein, denn bald dürfte es heißen: “There´s an App for that!”

Und so sehen es andere

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  1. Ancro sagt:

    Also mich interessiert ja, wie WordPressblogs mit WPTouch aussehen werden. Und wie heißt der HTTP-User-Agent?
    Aber besser als ein Netbook finde ich es allemal. Netbooks sind von der Leistung her schon einfach nur schlecht. Außerdem lässt sich das iPad so wie das iPhone intuitiv bedienen. Wobei ich die vier App-Spalten auf dem Homescreen ein bisschen lächerlich finde. Aber Steve ist nun mal für viele der Jesus unserer Zeit und auch offiziel der beste CEO der Welt, also wird das iPad sicher ein Verkaufsschlager.

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