Das mit dem Finanzsystem etwas nicht stimmt wissen wir. Nur wollen die Banken ja nichts dazulernen und gehen deswegen mit einer äußerst hartnäckigen Abgestumpftheit gegen Neuerungen vor.
Da verwundert es auch wenig, dass Banken nichts lernen wollen – allen voran die Pleitebank der Superlative: Goldman Sachs.
Innerhalb nichtmal einer Woche konnte der Spiegel zwei höchst moralisch verwerfliche Aktionen aufdecken:
100 Millionen Euro
für jemanden, der die eigene Firma ins Aus fährt sind doch entschieden 150 Millionen zu viel. Nur so nebenbei, das ist die höchste Auszahlung an einen Wall-Street-Banker, die je getätig wurde.
Wenn man nun noch ins Archiv des Spiegel schaut, so bekommt man doch ein beklemmendes Bild von dieser Bank und unweigerlich auch des gesamten Bankensystems. Eine Vielzahl an Seiten mit mittelerheblichen Skandalen.
Die zusammengeklauten SteuerCD´s
stützen dabei die unguten Gefühle. Das ist auch durchaus ein Argument für den Erwerb dieser CD´s. Die kriminelle Energie hinter der Zusammenstellung der CD´s ist durchaus geringer als die Geldgier der personifizierten Datensätze. Der Grundsatz von den finanzskandalgebeutelten Staaten ist zumeist die Freiheit eines Individuums, die durch die Freiheit der Anderen eingeschränkt wird. Wenn dabei eine Anzahl gezielt gegen diese Freiheit anderer vorgeht, so ist es weniger verwerflich auch deren Freiheiten einzuschränken um bei der Inordnungbringung und Berichtigung, sowie Verurteilung dieser Störenfriede zu helfen bzw. diese entscheident in Bewegung zu bringen.
Wer dabei aufschreit, dass das Bankgeheimnis in Gefahr ist, sollte mal nach seiner Privatsphäre schauen. Und wenn das Gegenüber schonmal mit diesem recht einfallslosen Argument kontern möchte, so kann man gleich auf der selben Metaebene mit “Gefahr in Verzug” antworten, es gilt die Welt zu retten, denn sonst droht die von unseren Demokratien verabscheute Anarchie.

Ich bin für ein Kauf der CD damit der Gerechtigkeit genüge getan wird.