Google Buzz sieht für mich schon beinahe nach dem verzweifelten Versuch aus, nachdem Twitter (noch) nicht käuflich ist, und Facebook weder erschwinglich noch verkäuflich ist, diesen den Rang abzulaufen. Die wenigsten der eigenen Bekannten dürften dabei wohl Google Konten haben, die auch effektiv genutzt werden, und Firmen werden Google wohl nur selten nutzen, wenn es um produktive Arbeit gehen soll (ausgenommen die Suche).
Immer mehr Probleme mit der Usability
Mir scheint, als hätte Google in letzter Zeit immer mehr Probleme mit der Usability. GMail ist weiterhin recht unsortiert, Wave bleibt auch nicht das Vorzeigemodell und nun Buzz, das mich auch nicht überzeugt. Ich glaube, man hatte besser die investierte Zeit in GMail und Wave stecken sollen, denn Bugs gibt es zumindest bei Wave genug.
Der Erfolg darf bezweifelt werden
Zudem darf der Erfolg auch bezweifelt werden, da Twitter und Facebook nicht nur eine Nasenlänge vorraus sind. Man schaue sich allein mal die Anzahl der Apps für die Plattformen an. Myspace hat es bis heute nicht geschafft an Facebook heranzugelangen, ebenso wenig wie Soup an Twitter und das, obwohl Soup durchaus ein paar interessante Features bietet. Dazu zähle ich z.B. die Domainunterstützung oder das komplett gestalltbare CSS (Design).
Medien- oder PRgestüzt
Erstaunlich ist es aber wieder, wie alle Medien einen Hype zusammenbrauen. Wenn der Launch dieses Produktes selbst bei den ARD Tagesthemen erscheinen, dann ist wohl abzusehen, dass wieder so eine 2 Wochenverrücktheit entsteht. Ich weiß nicht, ob es an den Medien liegt oder an herausragenden PR-Managern bei Google, dass es immer wieder geschafft wird diese Massenstürme zumindest kurzzeitig aufzubauschen. Aber mehr an Potential kann ich Buzz nicht anerkennen.
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[...] anzeigt. Aber wirklich mehr fällt auf den ersten Blick nicht auf. Vielleicht noch, dass Buzz irgendwie mal noch besser genutzt werden soll. Da es aber noch ein Projekt im Beta-Stadium ist, [...]
Google hatt ein problem Sie versuchen immer irgenteine Anwendung zutopen und vernachlässigen dabei schon bestehende Anwendungen und wenn ein Unternehmen mal besser ist als Sie dann versuchen Sie es zukaufen blos geht das zum Glück bei Twitter und co nicht also wird Google immer weiter versuchen social Network Anwendungen zu programmieren.
@compufreak
Schon in meinem Beitrag habe ich dir ja quasi zugestimmt. Und auch größere Blog´s sind hier durchaus der gleichen Meinung, wenngleich diese auch sanft formuliert wurde. Da ja immer Chancen bestehen aufzusteigen – auch wenn es in dem Fall Buzz schier unmöglich scheint – und man dann nicht als Fehltreter dastehen möchte.
http://webciety.de/?p=3683
Ich habe Buzz vor einer stunde zufällig in meinem Posteingang wiedergefunden, und ich muss sagen:
Oh Gott ist das dumm! Total ärmlich. Das kann doch nicht wirklich Googles Antwort sein auf Twitter und Co. Zugegeben. Twitter ist meiner Meinung nach auch schwer verbesserungwürdig. Aber Google Buzz ist doch kein Konkurrent. Vielmehr eine nette kleine Zusatzfunktion für das Gmail-Konto.
Aus manchen Sachen sollte Google sich wirklich raushalten!
Oh mann, und das sage ich als “Google-Fan”. Was sagen wohl andere Leute???
compufreak Ende.