Was die neuen gTLDs bringen

Von Mainboarder am 19.06.2014 veröffentlicht
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Es gibt neue Domainendungen. Neben den beliebten .de, .com usw. Domains gibt es jetzt auch generische Top Level Domains. Mit .systems, .support und anderen wird alles viel toller, versprechen die Registrare.

Viele neue TLDs entstehen derzeit, die sogenannten generischen Top Level Domains (gTLDs). Über 1000 neue Endungen für Internetadressen sollen es wohl werden und die Registrare und die ICANN feiern sich für die tollen Domains.

Simpel ist anders - CC BY 2.0 dank wizgd / Flickr

Simpel ist anders – CC BY 2.0 dank wizgd / Flickr

Bei 1000 Endungen ist für jeden was dabei. Für Fotografen zum Beispiel bieten sich .photo, .photos, .photography, .pics und .gallery an. Neben den bisher bestehenden Domains, versteht sich.
Coolness hat natürlich seinen Preis und so müssen nach der Preisliste von inwx.de, die ziemlich preiswert sind, 30,02€, 22,25€, 22,25€, 20,10€ und 22,25€, also insgesamt 116,87€ pro Jahr zusätzlich berappt werden (was 25 .de-Domains entspricht), nur um Vertipper von Besuchern auf die eigene Seite zu bekommen oder eine tolle Domainendung zu haben, die einem – ginge es nach dem Willen derer die daran verdienen – sonst weggeschnappt wird.

Diese Domains sind nur ein Beispiel, aber gerade diese richten sich doch an Hobbyfotografen, 14-jährige Mädchen mit Spiegelreflexkamera, die einen Fotoblog mit dem Namen “Vorname Nachname Photography” betreiben und Profifotografen. Wirklich gebraucht werden die neuen Domains meiner Meinung nach jedoch nicht und sind vermutlich hauptsächlich zum Geldverdienen derer da, die sich die TLDs ausgedacht haben (beispielsweise Donuts). Tatsächliche Betriebskosten einer Domain sind jedenfalls gering. Die Provider können auf die Preise nicht viel draufschlagen.

Die Diversifizierung der TLDs ist auch für den Nutzer unangenehm. Immerhin kann die aufzurufende Seite nun noch mehr Endungen haben, wer falsch rät oder sich vertippt, landet womöglich auf einer Fakeseite. Das war bislang schon so, wird aber nun vermutlich noch häufiger passieren.

Aber .rich-Domains für je 2,499€ pro Jahr haben dem Internet gefehlt. Damit wird wirklich alles besser. Der Preis ist auch lediglich eine Schutzgebühr.

Für alle die gern Fahrradfahren in Leipzig oder sonstwo

Von Mainboarder am 17.06.2014 veröffentlicht
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Fahrradfahren ist gesund, man ist flexibel und umweltschonend unterwegs und es ist billig. Jedoch ist man dabei abhängig vom Wetter. Regen, Hitze, Kälte und Sturm sind nicht die besten Voraussetzungen für einen entspannten Weg zur Arbeit. Dafür gibt es jetzt ein Programm.

Fahrradwetter - ja oder nein?

Fahrradwetter – ja oder nein?

Derzeit ist wieder Stadtradeln angesagt, aber auch darüber hinaus, ist es interessant zu wissen, ob sich das Wetter zum Fahrradfahren eignet. Dafür habe ich das Programm Fahrradwetter (hier mit Daten für Leipzig) geschrieben. Am Muster der Single-Serving Sites, jedoch mit Details angereichert (bei einem Klick auf die Frage), bewertet ein Algorithmus das Wetter auf Tauglichkeit zum Radfahren.

Dafür werden die Wetterdaten aus Wunderground, einer Wettercommunity, mittels Programmierschnittstelle herangezogen und ausgewertet.

Damit dies jeder und überall nutzen kann, ist der Code freigegeben, solange die Nutzung nicht militärisch und nicht geheimdienstlich erfolgt.

Vielleicht bringt das ja jemanden etwas.

Erweitern könnte ich das, wenn ich Lust habe noch mit zwei Dingen:

  • Windstärke auswerten, sodass vom Fahrrad abgeraten wird, wenn der Wind zu stark vorhergesagt ist ist umgesetzt
  • Eigene Schwellwerte setzen lassen und in Cookie speichern um Persistenz zu erreichen ist umgesetzt, Verbesserungen daran kann ich mir aber noch vorstellen

Meine TOP-10 an Instagram-Bildern – Platz 3

Von Mainboarder am 15.06.2014 veröffentlicht
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Eine gute und eine schlechte Nachricht. Es ist wieder Sonntag und damit Zeit für ein neues Bild aus Instagram. Es kommen nur noch drei Bilder, dafür sind es aber die besten.

Brennstoffrutsche

Auch dieses Bild ist im gleichen Gebäude wie Platz 10 und 4 entstanden. Es zeigt die Brennstoffrutschen in den haushohen Ofen. In den Rutschen und dem Brennstoffspeicher findet sich sogar noch etwas Brennstoff (vermutlich Koks).

Dieses Gebäude ist das meiner Meinung nach sehenswerteste verlassene Gebäude Leipzigs, vielleicht sogar Sachsens.

Hast du Platz 4 schon gesehen?

Informationsgewinn durch Spamfalle

Von Mainboarder am 12.06.2014 veröffentlicht
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Vor einigen Jahren richtete ich mir einmal eine E-Mailadresse bei einem Freehoster ein, um Spam zu sammeln. Ich selbst erhalte kaum welchen (maximal eine Mail im Monat), brauche aber ab und zu Kenntnis von den aktuellen Trends. Heute habe ich die Adresse reaktiviert und besser in meinen Workflow integriert, ohne meine Systeme unnötig zu gefährden.

CC BY 2.0 dank Flickrnutzer barmala

CC BY 2.0 dank Flickrnutzer barmala

Oftmals werde ich gefragt, ob eine bestimmte Mail Spam ist. Durch Erzählungen am Telefon ist das jedoch nicht immer leicht zu erkennen. Daher habe ich eine ältere, bereits etwas vollgespammte Mailadresse (5-10 Spams am Tag) bei einem Freehost reaktiviert. Durch Veröffentlichung der E-Mail im Klartext an verschiedenen Stellen ohne dass ein normaler Internetnutzer auf die Idee käme dort etwas hinzuschicken, habe ich bereits in der Vergangenheit Spam auf die Adresse leiten können. Die Veröffentlichung habe ich nun nochmals wiederholt. Ebenfalls habe ich den Autoresponder für jegliche E-Mails eine Zeit lang aktiviert.

Damit ich nun die Mails auch ohne größere Gefahr lesen kann, werden diese durch Spamfence vor dem Versand in ein eigenes Mailkonto gescannt. Dieses Konto löscht zudem ältere Nachrichten automatisch, damit hier nichts vollläuft. Nun hab ich immer aktuelle gefälschte Rechnungen der Telekom, Vodafone etc. und Validierungsanfragen von Postbank, Sparkasse und anderen vorrätig und kann bei Bedarf einfach in so eine Mail schauen. Dadurch kann ich nun auch durch Erzählungen am Telefon recht sicher sagen, ob es eine aktuelle Spamwelle ist.

Zusätzlich werde ich den Spam dann hin und wieder an Spamcop senden. Dadurch landen Abusereports bei den Providern und bei größeren Spamwellen die Versender auch auf Blacklists.

Mal schauen, ob ich mir davon zu viel erhoffe oder ob die Spammer etwas kreativ geworden sind.

Leipzig – Freitagabend. Über den Dächern der Stadt.

Von Mainboarder am 10.06.2014 veröffentlicht
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LeipzigFreitag wurde die Woche bei schönem Wetter auf einem Dach mit einem Sternburg (etwas weiter links als auf dem Bild sichtbar ist übrigens die Brauerei) verabschiedet. Falls mich nochmal jemand fragt, ob ich Dresden oder Leipzig mehr mag, kann ich auf dieses Bild verweisen.

Das Bild kam übrigens unbearbeitet so aus meinem Samsung S2 heraus.