Airbus A320 FMS Flugsimulator

Von Mainboarder am 7.07.2014 veröffentlicht
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Zur Langen Nacht der Wissenschaften hatte ich zufällig erfahren, dass der Airbus A320 FMS Flugsimulator am Institut für Luftfahrt und Logistik der TU Dresden offen hat. Fliegen ist etwas, das einen Großteil von Menschen zumindest fasziniert. Auch ich hab am heimischen Rechner schon mit dem FSX von Microsoft geübt.

Nach Ewigkeiten anstehen (so ca. 1,5 h) saß ich dann im Cockpit des X-Plane basierten Simulators und flog zusammen mit einem Fremden eine Runde über Dresden. Einweisung und Hilfestellung gab es durch das Personal. Ein Herr gab uns Hinweise wie wir zu navigieren haben, steuerte die Klappen und erklärte einige technische Details wie die Leitstrahlen der Landebahn.

Glücklichweise war ich nicht ganz ahnungslos und so blieben wir auf dem Taxiway und ackerten nicht die Wiese auf dem Weg zur Startbahn um. Beim Starten sorgte mein “Kollege” für das Abheben, ich kümmerte mich um den Schub und die Richtung, damit wir nicht von der Startbahn rollen. Um uns Greenhorns möglichst viel Arbeit abzunehmen war auch kein Funken notwendig. Die Instrumente wurden ebenfalls alle durch das Personal eingestellt. Letztendlich konnten wir uns nur auf die Richtungssteuerung konzentrieren.

Erstaunlich agil ist der Flieger. Ich hatte eher damit gerechnet, dass sich das Flugzeug behäbiger bewegen lässt.

Den Landeanflug durfte ich dann nahezu allein durchführen. Dank guter Navigation war der Flieger direkt richtig an der Landebahn ausgerichtet und der Leitstrahl im PFD zu sehen. Ich orientierte mich daran und korrigierte das Flugzeug entsprechend. Als ich aus dem Fenster schaute, war ich dann kurz irritiert und wusste nicht, ob ich nach Instrumenten- oder Sichtflugregeln landen sollte und so kam ich aufgrund dieser Unsicherheit leicht vom Gleitpfad ab. Ebenso pendelte ich den Flieger noch horizontal aus. Währenddessen sorgte der Instruktor für die richtige Einstellung der Klappen und die automatische Schubkontrolle für die entsprechende Geschwindigkeit.

Letztlich setzte dann der Flieger – etwas hart – auf, weil ich die Höhe nicht ordentlich einschätzen konnte. Ich bin mir nicht sicher, ob es Altitude callouts gibt, weil ich die nicht mitbekommen habe und deswegen die Nase nicht rechtzeitig weit genug nach oben gezogen habe. Dennoch: für das erste mal in einem richtigen Simulator bin ich mit dem Flug zufrieden. Es war interessant und ich hochkonzentriert.

Erstaunlich ist, wie stark man sich beim Zusehen täuschen lässt: steht man hinter dem Simulator und sieht nur die simulierte Umwelt, merkt man, wie der Körper die Neigungen des Flugzeugs ausgleichen will, obwohl es eigentlich keinen Grund gibt.

Wer sich fragt, warum die TU einen Flugsimulator braucht: zur Risikoforschung bei hochfrequentierten Flugräumen und zum Erforschen spritsparender Methoden (woran sich wohl auch Lufthansa und Condor beteiligen).

Dr. Thomas Hartung war AfD-Vize in Sachsen, Dozent an der TU Dresden und möchte Menschen mit Trisomie 21 nicht als Dozenten. Letzteres äußerte er in beleidigender Weise öffentlich bei Facebook über Pablo Pineda, ein Lehrer mit Down-Syndrom. Das kostete ihn den Posten in der AfD und seine Stelle an der TU.

Ich selbst hatte Vorlesungen bei Herrn Dr. Hartung in den Modulen Publizistisches Arbeiten und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei muss man sagen, dass er seine private Meinung und Politik aus seinen Vorlesungen vollständig heraus hielt. Seine Äußerung bei Facebook fand dabei viel mehr als private Person und Politiker statt, nicht als Dozent. Die Konsequenzen dafür wurden gezogen. Dr. Hartung begleitet keinen Posten in der AfD mehr.

Es ist richtig, dass die vertretene Position sich von der der TU Dresden deutlich unterscheidet. Jedoch ist die Beurlaubung der TU für meine Begriffe eine zu leichtfertig getroffene Entscheidung. Einen Vertrag muss man dagegen nicht verlängern, wenn man das nicht möchte.
Hartung hat seine Meinung in beleidigender Form geäußert (“Sei nur blöd genug, reise in der Welt herum, die Dummen wenden sich schon ganz allein dir zu”). Dies kann justiziabel sein, die Meinung an sich ist es jedoch nicht. Über die vermeintliche Beleidigung hat jedoch nur ein Richter zu entscheiden.

Als Dozent hat er sich, in den Vorlesungen die ich erlebt habe (nicht an der TU), jedoch nichts zu schulden kommen lassen. Im Gegenteil, ich habe Dozenten erlebt die ihre verschwörerische Weltanschauung (Chemtrails, etc.) breittreten.
Deswegen hätte ich eine Missbilligung und öffentliche Distanzierung der TU von Hartung als ausreichend empfunden. Es mag der Öffentlichkeit schwer zu vermitteln sein (weil sie die Umstände nicht kennt), eine Universität sollte aber nicht den leichtesten Weg, sondern den besten gehen.

Dabei habe ich selbst nicht verstanden wie ein Dozent, der den Umgang mit Medien lehrt, eine solche Meinung vertreten kann. Wer soll die Folgen abschätzen können, wenn nicht ein Dozent für Öffentlichkeitsarbeit, der auch noch als Politiker einer Partei besonders im Fokus der Medien steht?

Anmerkung: ich stehe in keinerlei Beziehung zu Dr. Hartung bis auf die Vorlesungen die ich als Student bei ihm hatte und vertrete seine Meinung nicht. Zudem stehe ich in keinerlei Beziehung zur AfD.

Microsoft schaltet NoIP ab

Von Mainboarder am 3.07.2014 veröffentlicht
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NoIP, ein beliebter DynDNS-Anbieter, wurde durch Microsoft lahmgelegt. Anlass sind wohl gekaperte Server und keine angemessene Reaktion auf Abusereports. Ein Gericht entschied dann die Domains an Microsoft zu übertragen.

Wo leben wir, wenn ein Gericht entscheidet einem Unternehmen sein Eigentum wegzunehmen um es einen anderen Unternehmen zu geben, weil mit den Diensten Unfug getrieben wird?
Doch das ist noch nicht genug, denn Microsoft hat es nach knapp zwei Tagen noch immer nicht hinbekommen die Dienste wieder verfügbar zu machen, auch wenn die Redmonder anderes behaupten. Ich konnte das mit einigen Domains nachvollziehen.

Mit der Logik könnte man auch Microsoft Azure übernehmen. Der Server erhält recht häufig SSH-Bruteforceangriffe durch IP-Adressen, die Azure zugeteilt sind. Auch die Bearbeitung von Abusereports durch Microsoft war in der Vergangenheit mangelhaft.

Warum man zudem nicht noch die Internetprovider der Rechner informiert hat, erschließt sich mir nicht.

Tausende Kunden standen nun da ohne Zugriff auf deren Systeme. Ob so das Internet sicherer wird bezweifle ich.

Meine TOP-10 an Instagram-Bildern – Platz 1

Von Mainboarder am 29.06.2014 veröffentlicht
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Heute ist nun der letzte Sonntag, an dem ich ein Bild meiner besten Instagramaufnahmen vorstelle. Schade eigentlich, dafür gefällt das Foto hoffentlich umso mehr.

PseudogewächshausHier startete damals die Tour, bei der ein Freund (im Bild links) und ich die Risk- und Kaos-Werke entdeckten und ebenso durch Zufall auf mein Lieblingsgebäude (Platz 234 und 10) trafen. Da es dieser Tag gleich viermal in meine Top-10 gelikte Instagrambilder schaffte, kann ich davon ausgehen, dass nicht nur ich das Gebäude toll finde.

Schade, die Bilderserie ist jetzt erstmal zu Ende.

Hast du Platz 2 schon gesehen?

 

Meine TOP-10 an Instagram-Bildern – Platz 2

Von Mainboarder am 22.06.2014 veröffentlicht
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Der Entspurt ist in vollem Gange. Da Sonntag ist folgt Platz 2 meiner besten Instagrambilder.

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Nein, es ist nicht der Weihnachtsmann. Das ist das Werk von vermutlich Risk oder Kaos. Beide sind in dieser Serie schon öfter vorgekommen mit ihren Werken.

Auch dieses Bild stammt aus meinem Lieblingsgebäude von Platz 3, 4 und 10.

Hast du schon Platz 3 gesehen?